2. März 2026 · Tobias Rehm

Eine Redaktionsroutine für Inhouse-Marketingteams

So baut man eine interne Wochenkurzfassung auf, die Kolleginnen tatsächlich lesen – ohne Redaktionsetat einer Zeitung.

Person tippt an einem Laptop in einem hellen Büro

Viele Inhouse-Teams wollen Branchenwissen teilen, scheitern aber an der Form: Zu lange Mails, zu viele Links, keine klare Empfehlung. Nach drei Wochen liest niemand mehr mit.

Eine tragfähige Routine braucht einen festen Wochentag, eine maximale Länge und eine verantwortliche Person. Ohne Eigentümerschaft zerfällt das Format.

Wir empfehlen drei Rubriken: Was verändert Budgets, was verändert Partnerbeziehungen, was nur beobachten. Alles andere gehört in den Anhang oder gar nicht hinein.

Die Schreibstimme sollte nüchtern bleiben. Superlative und Alarmton ermüden schneller als eine knappe Einordnung mit Quellenlink.

Wer die Routine einmal etabliert hat, merkt oft: Die Diskussion in der Montagsrunde wird konkreter, weil alle dieselbe Lagekarte vor sich haben.

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